6 wichtige Faktoren für ein erfolgreiches Geschäftsprozess-Management

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Damit BPM in einer Organisation erfolgreich eingeführt werden kann, sind viele Faktoren zu berücksichtigen.

Ein besonderes Augenmerk sollte dabei auf die folgenden 6 Erfolgsfaktoren gelegt werden:

 

  • Strategische Prozessausrichtung:
    Die Entwicklung einer am Prozessdenken ausgerichteten Strategie legt den Grundstock eines ganzheitlichen BPM-Ansatzes. Dabei steht der Abgleich der Unternehmensstrategie mit der Integration von Menschen, Prozessen und Systemen über die Bereichsgrenzen hinweg im Fokus. Auch die Festlegung von Rollen und Verantwortlichkeiten sollte berücksichtigt werden. Mit der Vereinbarung von Zielen, Prozesskennzahlen und Methoden werden die nötigen Rahmenbedingungen für ein erfolgreiches Prozessmanagement geschaffen.
     
  • Ziele:
    Die Prozessmanagement-Ziele leiten sich aus der strategischen Planung ab. Neben den Zielen der funktionalen Organisation, wie beispielsweise die Verkaufsziele, Marketingziele oder finanziellen Ziele, werden auch Prozessziele für die verschiedenen Geschäftsprozesse definiert und mit der Unternehmensstrategie in Einklang gebracht.
     
  • Unterstützung durch Management:
    Für ein erfolgreiches BPM ist eine hohe Management Attention unabdingbar. Die Verantwortung für die Kernprozesse sollte möglichst in der Unternehmensleitung angesiedelt werden. Um diese Prozesse nachhaltig zu identifizieren und zu managen, müssen unterschiedliche BPM-Methoden und -Techniken eingesetzt werden. Die feste Verankerung der notwendigen Methoden und Techniken fallen in die Verantwortung des Top-Managements.
     
  • Prozessverantwortung:
    Der Prozessverantwortliche (Prozesseigner, Process Owner) übernimmt die Verantwortung für einen End-to-End-Prozess. Er ist sowohl für die Steuerung wie auch für die Weiterentwicklung des Prozesses zuständig. Damit der Prozesseigner seine Rolle erfolgreich wahrnehmen kann, müssen die Kompetenzen für die finanziellen und andere den Prozess betreffenden Entscheidungen zugesichert werden.
     
  • Prozess-Monitoring:
    Um wirklich einschätzen zu können, ob ein Prozess die gewünschte Prozessleistung erbringt, ist es notwendig, verschiedene Kennzahlen zu erheben und diese laufend zu überwachen (Monitoring). Die kontinuierliche Messung der Prozesse liefert die Informationen, um die Prozessleistung weiter zu analysieren und die kontinuierlichen Prozessverbesserung (KVP) zu gewährleisten.
     
  • BPM-Methoden und -Techniken:
    Neben den Kompetenzen der Mitarbeitenden sind auch fundierte Kenntnisse in den BPM-Methoden und -Techniken für ein erfolgreiches BPM eine Voraussetzung. Der Ausbildung der Mitarbeitenden und der Einbezug von BPM-Experten sind also ein grosse Beachtung zu schenken.
Bild des Benutzers Kim Heinz
Kuratiert
am 10.06.2015 von
Kim Heinz

Andreas Naef ist als ausgebildeter Informatiker, Total Quality Manager und Organisator seit rund 15 Jahren in den Bereichen Projektmanagement, Geschäftsprozessmanagement und E-Government tätig. Andreas Naef ist Bereichsleiter Projekte & Service und Mitglied der Geschäftsleitung bei der Firma IOZ AG in Sursee . Die IOZ AG ist schweizweit eines der führenden Dienstleistungsunternehmen wenn es um SharePoint und Office 365 Produkte und Technologien geht. Ein Team von rund 45 Mitarbeitern realisiert zusammen mit unseren Kunden Kommunikations- und Prozesslösungen, entwickelt SharePoint-Produkte und Webparts, baut Microsoft Office 365 Umgebungen auf und betreibt ein nach den Richtlinien der eidg. Bankenkommission zertifiziertes Rechencenter.