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So schaffen Unternehmen den Weg in die Blockchain

Via it-daily • Andreas Göbel • 02.04.2019
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Schritt für Schritt kommt die Blockchain in der Geschäftswelt an und findet immer mehr Einsatzszenarien bei Unternehmen. Auch in den IT-Abteilungen ist die Blockchain mittlerweile angekommen und findet in zahlreichen Pionier-Projekten Anwendung. Welche Aspekte müssen Unternehmen berücksichtigen, wenn sie die Blockchain nutzen wollen? 

Medikamentenfälschungen verhindern, Bürgerdaten verwalten oder Bestellungen nachverfolgen: Die Blockchain lässt sich in den unterschiedlichsten Szenarien einsetzen, obwohl die meisten Menschen diese Technologie bislang nur in Zusammenhang mit Kryptowährungen kennen.

Auch in den IT-Abteilungen der Unternehmen ist die Blockchain mittlerweile angekommen und findet in zahlreichen Pionier-Projekten Anwendung. Am besten lässt sich die Blockchain als eine zentrale Datenbank beschreiben, die sich über mehrere Knoten in einem Netzwerk erstreckt. Alle Daten, die darin abgelegt sind, lassen sich nachträglich nicht mehr ändern. Damit ermöglicht die Blockchain die fälschungssichere Aufzeichnung jeder Art von Transaktionen.

Einsatzszenarien finden

Für alle geschäftlichen Abläufe, bei welchen Vertrauen und Manipulationsschutz höchste Priorität haben, ist die Blockchain bestens geeignet. In einem ersten Schritt sollten Unternehmen deshalb ihre Prozesse analysieren und festlegen, welche davon am ehesten vom Einsatz der Blockchain profitieren könnten.

Blockchain und Datenschutz

Transparenz ist das Kernelement der Blockchain-Technologie. Daraus ergibt sich zwangsweise, dass „sicher“ in Bezug auf den Manipulationsschutz nicht gleichzeitig „sicher“ im Sinne des Datenschutzes bedeutet: Alle Teilnehmer innerhalb eines Netzwerks haben per se die Möglichkeit, die in der Blockchain gespeicherten Daten abzurufen. Anders als bei Kryptowährungen ist diese absolute Transparenz gerade im Businesskontext nicht immer gewünscht. Kein Unternehmen will seinen Geschäftspartnern, Lieferanten oder gar dem Mitbewerb Zugang zu sensiblen Daten gewähren. Markiert der Datenschutz also die Grenzen der Blockchain-Technologie? 

Damit Unternehmen die Blockchain produktiv nutzen können, ist ein Zwischenschritt erforderlich: Über ihn werden die sensiblen Daten nochmals zusätzlich verschlüsselt, nur lokal registriert und per Hash-Wert auf der Blockchain abgelegt. Lebensmittelbehörden haben über dieses Verfahren beispielsweise die Möglichkeit, fälschungssicher abzufragen, ob eine bestimmte regulierte Zutat in einem Rezept enthalten ist. Alle weiteren Zutaten, beziehungsweise das komplette Rezept bleiben uneinsehbar. Für diese Art der Verschlüsselung hat Camelot ITLab die Lösung Trusted Computing Appliances entwickelt, ein System, das die Blockchain für die Geschäftswelt anpasst.

Wie die Blockchain in der realen Umgebung getestet werden kann und den vollständigen Artikel finden sie auf auf it-daily.net.

Bild des Benutzers Kim Weber
Kuratiert
am 09.05.2019 von
Kim Weber