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Industrie 4.0: Der Mensch bleibt im Vordergrund

Via Manager Magazin • Hans-Jörg Bullinger
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Werden wir alle zu Entscheidern oder entscheiden in Zukunft nur noch Maschinen in der Produktion? Industrie 4.0 - mit diesem Begriff werden Erwartungen tiefgreifender Veränderungen der industriellen Wertschöpfung im Ausmaß einer industriellen Revolution verbunden. Für viele ist die mit dem Begriff verknüpfte intelligente Vernetzung der Produktion der logische nächste Schritt einer evolutionären Digitalisierung unserer Wirtschaft, unseres Wissens und unseres Miteinanders.

Werden wir alle zu Entscheidern oder entscheiden in Zukunft nur noch Maschinen in der Produktion? Industrie 4.0 - mit diesem Begriff werden Erwartungen tiefgreifender Veränderungen der industriellen Wertschöpfung im Ausmaß einer industriellen Revolution verbunden. Für viele ist die mit dem Begriff verknüpfte intelligente Vernetzung der Produktion der logische nächste Schritt einer evolutionären Digitalisierung unserer Wirtschaft, unseres Wissens und unseres Miteinanders.

Wie immer, wenn neue Technologien unsere Arbeit verändern, sind damit auch tiefgreifende Veränderungen für die Mitarbeiter verbunden. Neue Qualifikationen werden erforderlich, alte fallen weg, weil sie nicht mehr gebraucht oder auf Maschinen übertragen werden. Soviel ist klar: Produktionsarbeit wird sich wieder einmal verändern und damit auch die Kompetenzen der Produktionsarbeiter. Aber wie?

 Entscheider sind Menschen, die wichtige Schlüsselpositionen innehaben und damit für Unternehmen eine besonders hohe Verantwortung tragen. Im Unternehmen werden diese Entscheidungen von Vorständen, Managern und Führungskräften getroffen. Auf dem Shopfloor nehmen heute Lean Management und standardisiert strukturierte Prozesse den Mitarbeitern eine Vielzahl an Entscheidungen ab. Trotzdem bleiben operative Entscheidungen, die heute bereits von den Produktionsmitarbeitern selbst getroffen werden sollten. Auf dem Hallenboden wird bestimmt, welche Aufträge wann und auf welchen Maschinen produziert werden, welche Materialien von welchen Mitarbeitern wann verbaut werden. Bei Störungen wird über Gegenmaßnahmen entschieden. Diese Entscheidungen sind ausschlaggebend für die Qualität und Pünktlichkeit eines Kundenauftrages.

Lesen Sie hier weiter um herauszufinden, wie die Industrie 4.0 diese vorgegebenen Strukturen revolutionieren will. 

Bild des Benutzers Kim Heinz
Kuratiert
am 01.06.2015 von
Kim Heinz

Hans-Jörg Bullinger war von 2002 bis 2012 Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, der größten Organisation für angewandte Forschung in Europa, heute ist er Senator der Fraunhofer-Gesellschaft und Berater der EU-Kommission in Fragen des Forschungs- und Innovationsmanagements. Das manager magazin kürte ihn 2009 zum Manager des Jahres und nahm ihn 2013 in die Hall of Fame der deutschen Wissenschaft auf.

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