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In der Presse: DHC Business Solutions macht Industrie besser

Via Saarbrücker Zeitung • Lothar Warscheid • 04.08.2015
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DHC Business Solutions hat eine einheitliche Plattform für betriebliche Regelwerke entwickelt

 Wenn die industrielle Produktion künftig über das Internet miteinander vernetzt wird, muss die Qualität damit Schritt halten. Davon sind die Chefs von DHC überzeugt und bieten Lösungen an.

Die nächste industrielle Revolution, die sogenannte Industrie 4.0, soll die Produktionsprozesse über das Internet so miteinander verzahnen, dass eine hochflexible Fertigung und die Produktion von Kleinserien möglich werden. „Doch die Industrie 4.0 erfordert auch Qualität 4.0“, sagen Rudi Herterich und Wolfgang Kraemer. Die Geschäftsführer und Gesellschafter des Saarbrücker Software- und Beratungs-Hauses DHC Business Solutions sehen für ihr Unternehmen auf diesem Gebiet daher große Wachstumschancen. Mit ihrer Software-Lösung DHC Vision können sie rund um das Qualitäts- und Prozessmanagement nach eigenen Angaben schon heute „eine Komplettlösung anbieten“.

Sie wissen, dass dies nicht so einfach ist. „Das Management aller beteiligten Wertschöpfungspartner muss zunächst viel Vorarbeit leisten, um eine einheitliche Qualität über alle Fertigungs- und Prozessketten sicherzustellen“, so die beiden IT-Manager. Es müssten zum einen Qualitäts-Ziele und -Strategien bei den Produkten selbst vorgegeben und standardisiert werden. Andererseits müssten auch die Zulieferer in diesen Informationsverbund eingebunden sein. „Eine enge Verzahnung zwischen den Produzenten und der gesamten Lieferantenkette sind im Qualitätsmanagement unerlässlich“, sagt Kraemer.

Die Zwillingsschwester der Qualität ist die Compliance und das Risikomanagement, also das Regelwerk, an dem sich ein Unternehmen orientiert, um Gesetze oder Richtlinien, aber auch selbst gesetzte ethische Standards und Anforderungen einzuhalten. „Für das Qualitäts- und Compliance-Management hält DHC Vision eine einheitliche Plattform vor. Das IT-System verhindert Fehler bereits vor dem Entstehen und minimiert Risiken am Ende der Wertschöpfungskette“, sagen die Chefs des IT-Hauses. Viele DHC-Kunden kommen aus den Branchen Chemie, Pharma, und der Medizintechnik, „wo die Fülle der Vorschriften immer größer wird“. Aber auch Autozulieferer oder Logistik-Unternehmen setzen DHC Vision weltweit ein.

Herterich und Kraemer haben sich für die Zukunft vorgenommen, dass DHC das Qualitätsmanagement und die Einhaltung der Compliance als sogenannten Managed Service für die Unternehmen übernimmt. „Die Firmen definieren die Richtlinien, und wir sorgen dafür, dass sie befolgt werden“, meinen sie. Dies soll in einem ausgelagerten Server-Umfeld – als Cloud-Lösung – ablaufen, auf das beide Partner einen abgestimmten Zugriff haben.

Die DHC-Gruppe erwartet für dieses Jahr einen Umsatz von knapp 13 Millionen Euro und ein Wachstum von 20 Prozent. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) soll zwischen zehn und zwölf Prozent des Umsatzes liegen. Die Zahl der Mitarbeiter soll von 120 auf 150 steigen – nicht zuletzt durch den Aufbau eines neuen Entwicklungsstandorts im polnischen Rzeszów.

Bild des Benutzers Kim Heinz
Kuratiert
am 06.08.2015 von
Kim Heinz

Ein Artikel über die DHC Business Solutions in der Saarbrücker Zeitung.