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FDA informiert über potenzielle Sicherheitslücken

Via Pharmazeutische Zeitung • Theo Dingermann • 4. Oktober 2019
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Eine Reihe von Cybersicherheitslücken, die als »URGENT/11« bezeichnet werden, veranlasste in dieser Woche die FDA, eine dringende Warnung auszusprechen. In Richtung Patienten, Anbieter und Hersteller medizinischer Geräte informierte die FDA darüber, dass offensichtlich mehrere, für diesen Bereich gängige Betriebssysteme Sicherheitslücken aufweisen.

Die URGENT/11-Sicherheitslücke befindet sich offensichtlich in der vielfach eingesetzten Software IPnet, mit deren Hilfe Computer über Netzwerke miteinander kommunizieren, teilte die US-Arzneimittelbehörde FDA mit. Diese Software ist Teil mehrerer Betriebssysteme, über die medizinische Geräte gesteuert werden. Gefährlich wird es dann, wenn die Geräte mit einem Kommunikationsnetzwerk verbunden sind. Dann ist es möglich, dass Hacker die Kontrolle über angeschlossene medizinische Geräte übernehmen, deren Einstellungen ändern, sie abschalten oder Informationen abziehen, die auf den Geräten gespeichert sind.

Bisher hat die FDA noch keine konkreten Hinweise auf derartige Attacken erhalten. Allerdings scheint die Bedrohung durch »URGENT/11« [...] groß zu sein [...].

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